Kübelspritze

"Blecheimer mit Handgriff, Handpumpe und Schlauch zum Spritzen!"

Die Kübelspritze fällt im Feuerwehrdienst in den Bereich der Kleinlöschgeräte. Mit maximal 25 kg kann diese von einer Person zur Einsatzstelle gebracht werden. Bei der Feuerwehr wird sie meist zum Löschen von Kleinbränden,  Entstehungsbränden oder Nachlöscharbeiten verwendet. An der Einsatzstelle kann die Kübelspritze mit Wasser nachgefüllt werden. Die Bedienung ist denkbar einfach. Der Feuerwehrmann betätigt die Kübelspritze von Hand und kann das Wasser in ca. 1 Minute verspritzen.

 



Der Wasserbehälter besteht meist aus verzinktem Blech und ist außen rot lackiert. Der Wassertank hat ein Fassungsvermögen von 10 oder 15 Liter. Am Fuß des Behälters ist eine Öffnung in die der Feuerwehrmann seinen Fuß stellen kann. Somit hat die Kübelspritze einen sicheren Stand am Boden. Mit Hilfe des 5m D-Schlauchs und dem Mundstücks wird der Wasserstrahl auf den Brandherd gerichtet.

Die Bedienung der Kübelspritze erfolgt normalerweise durch zwei Personen.

Ein Feuerwehrmann fixiert mit einem Fuß in der Fußöffnung die Kübelspritze am Boden. Mit den Händen wird die Pumpe in gleichmäßigen Bewegungen auf und ab bewegt. Dies erzeugt einen konstanten Wasserdruck. Die andere Person richtet den Schlauch mit Strahlrohr auf den Brandherd.

Man kann die Kübelspritze aber auch alleine bedienen. Dann wird mit einer Hand gepumpt und mit der anderen hält man den Schlauch in Richtung Brandherd.

In Stammheim ist die Kübelspritze auf folgenden Fahrzeugen zu finden: LF 8/6, TLF 8/18 und LF 16-TS.

 


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